Nachdem das Grundstück aufgepfockt wurde, kann nun der Aushub beginnen.





Die Abwasserrohre unter der Bodenplatte werden verlegt. Der Hauptstrang bildet ein 150er KG-Rohr. Dieses nimmt dann die einzelnen 100er KG-Rohre auf und leitet das Abwasser an den Schmutzwasserkanal weiter. In Oberkirchberg wird das Regenwasser und Schmutzwasser getrennt geführt.


Innerhalb von zwei Tagen wurden die Rohre eingelegt, die Kiesschüttung erstellt, die Schalung an und abgebaut, armiert und nebenbei noch die Platte gegossen. Das schwarze, umlaufende Band ist ein sog. Pentaflex-Band, welches benötigt wird, um den Keller an den Betongussflächen abzudichten.




Unser Sickerwasser-Dichter-Keller (SWD - aber auch Weisse Wanne genannt) wird in Fertigbauweise erstellt. Dafür werden die einzelnen Betonteile in einem Werk bei Rottweil gefertigt und müssen dann nur noch zusammengegestellt und durch das Ausgießen mit Beton verbunden werden. Jedes Betonteil besteht aus einer Innen- und Aussenwand aus Beton. Dazwischen befindet sich Stahl und Luft. Fast wie Lego für Erwachsene. Wichtig ist auch hier wieder, dass die Pentaflexbänder eingebaut werden.









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Nachdem am Vortag die Kellerteile aufgebaut und auf der Kellerdecke noch die Armierung eingebracht wurde, kann nun betoniert werden. Bei dieser Art von Keller werden Wände und Kellerdecke zusammen gegossen. Zuerst wird der Beton in die Wände verfüllt und danach wird die Kellerdecke aufgefüllt. Schließlich wird der Beton noch glattgestrichen - fertig. Und das in 2,5 Stunden. Der Keller wurde übrigens mit 22cbm Beton aufgefüllt.






Der erste eigene Arbeitseinsatz. Als Perimeterdämmung wurde eine Styrodurplatte von BASF (2800C) verwendet. Diese musste mittels 1K-Bitumenkleber und Schlagdübeln angebracht werden. Über der Dämmung wurde die Noppenbahn angedübelt (nur oben). Und zu guter letzt wurden noch die Lichtschächte auf die Dämmung montiert. Alles im allem eine sehr anstrengende Arbeit, zumal die Baugrube ringsum mit 30cm hohem Lehmschlamm vollgelaufen war. Der Gesamtaufwand belief sich auf ca. 75 Stunden.






Bei Verfüllgespräch wurden die Einzelheiten des kommenden Bauabschnitts besprochen und leider mussten ein paar zusätzliche ungeplante Maßnahmen hinzugenommen werden. Zum einen wurde uns nahegelegt - um später ein Absetzen des Grundstücks zu vermeiden - den kompletten Aushub der zum Verfüllen genommen werden sollte gegen verdichtungsfähiges Material auszutauschen. Und zum anderen wurde uns ebenfalls geraten, eine Drainage einzubauen, da der vorhandene Boden aus einer wasserundurchlässigen Lehmschicht besteht und dadurch das Wasser nur sehr schlecht abfließen kann (siehe Bild). Zusätzlich wurde auch noch die Zisterne eingebaut.










Von 6:00Uhr bis 18:00Uhr hat das Stellteam gearbeitet. Alles klappte wie am Schnürchen. Schon toll, das selbst zu erleben. Bis auf ein bis zwei Kleinigkeiten passte alles auf Anhieb und der Einsatz der Kettensäge war kaum notwendig.
Am ersten Tag wurden alle Teile montiert, die elektrische Vormontage lief auch schon an und die Gipser bereiteten alles für das Verputzen vor. Alles Hand in Hand.













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Heute gingen die Arbeiten schon etwas ruhiger zu. Im wesentlichen wurde am zweiten Tag das Dach eingedeckt, weiter an den Vorbeiten zum Verputzen gearbeitet, der Elektriker hat seine Vormontage weiter durchgeführt und es wurde begonnen, die weiteren Anbauteile wie z.B. die Dachrinnen, Balkon, usw. anzubauen.






Nachdem wir die Malerarbeiten sowie die Vorarbeiten alle selbst ausführen, müssen wir alle Fugen und Kanten selbst verspachteln. Im Keller wurde begonnen und wir haben bis zum Ende des Tages auch noch drei Zimmer oben vorverspachtelt.
Verspachtelt wir dabei mit Uniflott. Im Anschluss an diese Arbeiten muss darauf noch ein Papierband geklebt werden. Dies kann allerdings erst erfolgen, wenn die Heizung läuft.






Das Haus ist aussen weitestgehend fertig. Fehlt nur noch der teilweise graue Anstrich.





Heute haben wir alle Fugen, bis auf die noch geöffneten Wände, grundverspachtelt. Wenn alles klappt, können wir nächste Woche noch die letzten Fugen schließen und mit dem Einkleben des Papierbands beginnen. Für das Grundverspachteln wurde ca. 68 Stunden benötigt.






Sämtliche offenen Deckenbrüche müssen wir selbst schließen. Dies ist nicht besonders schwierig, wenn man sich das geeignete Schalungsmaterial organisiert. Wir hatten zum Glück noch die Reste der Perimeterdämmung. Diese konnte sehr leicht mit dem Messer bearbeitet werden. Als Abstützung haben wir Dachlatten verwendet (siehe Bild1). Ausgegossen wurden dann die Durchbrüche mit Fertigbeton. Gibt es Anmachfertig im 40KG Sack. Wir haben ca. 80KG gebraucht. Aufwand ca. 3 Stunden.


In dieser Woche wurden sämtliche Leitungen für Wasser, Abwasser, Heizung, Solar und die Gasleitung verlegt. Die Heizung selbst (ist sogar am Ende der Woche schon in Betrieb genommen worden) inkl. Heizkörper und der Einbindung der Solarkollektoren konnten sogar komplett installiert werden. Die Vorbereitungen der Grundinstallation sind nun soweit abgeschlossen, dass nun der Estrich verlegt werden kann.














Ebenfalls in dieser Woche wurden die Garagenfundamente durch die Fa. Emmerling erstellt. Am Montag wurde das Schnürrgerüst gestellt und am Dienstag eingemessen. Am Mittwoch wurde dann ausgebaggert und die Schalung eingebaut. Am Donnerstag wurde betoniert und am Freitag ausgeschalt und wieder verfüllt.





Nachdem nun alle Wände geschlossen sind konnten die restlichen Fugen grundverspachtelt werden. (Zeitaufwand für das Grundverspachteln: ca. 80 Stunden). Ebenfalls konnten die Deckendurchbrüche entschalt und verspachtelt werden. Im Wohnzimmer und in den Kinderzimmern konnten nun auch die Eckschutzschienen gesetzt werden.
Am Nachmittag wurde dann mit dem Einkleben der Papierstreifen begonnen werden. Bei dem Papierstreifen handelt es sich um ein ca. 0,2-0,4mm starkes und 4,5cm breites Papierband auf Rollen. Gesamt werden ca. 600m benötigt. Von der Tätigkeit ist es wie beim Tapezieren. Wand einstreichen, Papier einstreichen, Papier auf die Fuge aufdrücken und aufstreichen mit einem Rackel o. ä..






Nach anfänglichen Maßproblemen wurde an diesen zwei Tagen die Stahlkonstruktion unserer Treppe eingebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn dadurch der Estrich angestückelt werden musste.




Am 4. März wurde die Dämmung und die Folie verlegt. An den darauffolgende Tagen wurde dann zuerst im Keller und im Dachgeschoss, und am letzten Tag im Erdgeschoss der Estrich eingebaut.









Ca. 650m Papierstreifen wurden in nun gut 60 Stunden über die vorher verspachtelten Funge geklebt. Eine der leichteren aber dennoch nicht zu unterschätzenden Arbeiten. Im 4er Team läuft es reicht reibungslos und erinnert an Akkordarbeit. Einer streich die Fugen vor, einer klebt den Streifen ein, ein weiterer schneidet die Papierstreifen zurecht und einer kleistert die Papierstreifen ein.






Ca. 10kg "Knauf Uniflott" und "Knauf Fugenfüller leicht" wurden für das Vorspachteln und Feinspachteln verarbeitet. Der Zeitaufwand für das Feinspachteln lag bei ca. 70 Stunden. Eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe als das Vorspachteln. Hier ist Augenmass und sogfalt gefragt. Trotz des Aufwands lohnt es sich schon diese Tätigkeit selbst durchzuführen. Als letztes Tätigkeit des Trockenbaus müssen nun fast alle Fugen noch geschliffen werden. Hierfür haben wir uns einen sog. Langshalsschleifer besorgt. Mit diesem soll es relativ einfach gehen. Wir werden sehen.










Die Stahlkonstruktion der Fuchstreppe ist von Werk aus nur grundiert und muss selbst entsprechend lackiert werden. In unserem Fall dunkelgrau (RAL7016). Ein doppelter Anstrich bei dieser Farbe sollte genügen. Für den ersten Anstrich haben wir bereits 11 Stunden investiert. Am Freitag gehts weiter. (Danke nochmals an die Lackierer Achim und Birgit)




Mit ca. 270 Stunden Gesamtaufwand wurde die größte Eigenleistung beendet. Das eigentliche Schleifen war mit der richtigen Maschine (FLEX-Langhalsschleifer) überhaupt garkein Problem. Natürlich hängt es auch davon ab, wie gut vorher gespachtelt wurde.






In ca. 120 Stunden wurde der Keller (zwei Räume und der Flur, 46m²) gefliest. Verbraucht wurden 125KG Flexkleber, 20KG Fugenzement und etliche Fliesenkreuze. Bisher war das Fliesenlegen die schwerste und anstrengenste Tätigkeit. Im Laufe der nächsten Wochen werden dann noch die Silikonfugen gezogen.












Der Erker und die Küchenfensterumrahmung sind nun STO 30174 Grau.




Der Zählerschrank ist verkabelt, alle Steckdosen sind verbaut und verdrahtet und die Lichter brennen auch schon.




Mit ca. 170 Stunden Gesamtaufwand ist das Tapezieren genauso aufwendig, wie das Schleifen. Verwendet wurden 24x25m Rollen "Erfurter" Raufaser und ca. 6 KG Tapetenkleber "Spezial". Zuvor wurden noch 20 Liter Tiefengrund aufgetragen.






Die Fliesen im Flur und im Bad wurden durch die Fa. Weiss bzw. einem Sub von Weiss durchgeführt. Auch hier lief alles - bis auf ein paar Lieferproblemen - wie gewohnt.






An nur einem Tag wurden alle Sanitärobjekte installiert.






An diesen zwei Tagen wurden unsere Türen eingebaut, silikoniert und die letzten Arbeiten von seitens Weiss durchgeführt.






An diesem Wochenende wurden sämtliche Räume gestrichen. Eine auch nicht zu unterschätzende Arbeit. Ca. 50 Liter Farbe wurde in ca. 80 Stunden verarbeitet.






135m² Laminat. 135 Stunden. Mit ein bischen Übung eine etwas einfacherer Arbeit. Wichtig ist hier das richtige Werkzeug. Als Tip: Die Alu-Schienen können auch geklebt werden. Einen Tag vorher einfach Mit Patex auf den Boden kleben.









Die Fa. Semmlin übernahm den Innenputz im Bad, Im Flur und im Treppenhaus. Ein echt gutes Angebot und eine Top Leistung.



Nachdem nun alle Arbeiten im Haus und auch der Umzug geschafft war, konnte nun auch als letztes die Treppe komplettiert werden. Die Fa. Fuchs hat innerhalb von wenigen Stunden die Ahornstufen eingebaut.



Nach fast einem halben Jahr haben wir uns entschieden doch noch dieses Jahr die Einfahrt zu machen. Es war eigentlich dann schnell klar, dass dies die Fa. Emmerling ausführen soll, da auch diese bereits teilweise den Unterbau erstellt hatte und dadurch die Garantielage besser ist.
Als Stein haben wir uns von Lithon-Plus den "Trento" ausgesucht. Die Ausführung erfolgt in 3/4-Verbund mit versickerungsfähigem Unterbau.
Zusätzlich wurde noch der Weg zur Terrasse und das Hauseingangspodest beauftragt.





























Nach der langen Winterpause gehts nun im Garten weiter. Für den ersten Teil stnden die Grundstücksplanie und den ersten Teil der Trockenmauer auf dem Programm. In der kommenden Woche werden 8 Tonnen Granitsteine (20x20x40) 2,5 Tonnen Pflastersteine, 30 Sack Trass-Zement, 2 Gabionen und 1,5 Grüntenbruch verarbeitet.
Zeichnung der Trockenmauer














Nach dem Osterwochenende gehts nun in den zweiten Teil der Trockenmauer. Die bisher schwerste Arbeit fordert so ziemnlich alles an Kraft ab was man zu bieten hat. Zum Glück hatten wir starke Helfer.
Die im mittleren Teil der hohen Trockenmauer eingebaute Gabionen sollen später alls Sitzplatz dienen.









Für unseren neuen Ampelschirm von GLATZ haben wir heute zuerst unser 850KG Fundament erstellt und danach mit den ca. 80m Rasenkanten aus Granitpflaster begonnen. Die Rasenkanten wurden dabei in Trass-Zement gelegt.






Auch heute wurde wieder kräftig an den Rasenkanten gearbeitet und danach die Bereich gleich auf die richtigen Höhen angefüllt. Im vorderen Bereich der Einfahrt entstand zudem noch unser Kiesfeld.







Auch am letzten Urlaubstag wurde noch kräftig gearbeitet, nur leider hat das Wetter gegen Mittag nicht mehr mit gemacht und so konnte ein Stück Rasenkante nicht fertig gestellt werden.




Endlich ist es soweit. Das Grundstück kann gefräst und letztendlich der Rasen eingesät werden. Die Fräse haben wir für ca. 100€ geliehen (kann ich nur empfehlen), ebenso die Walze, die nach dem Säen verwendet wurde. Wichtig beim Rasen ist die richte Wahl des Samens. Hier gilt ausnahmsweise: Teurer = Besser. Und hier auf keinen Fall sparen. Zudem sollte man ständig den Boden feucht halten.









So die letzte größere Bauaktion stand an diesem Wochenende an und verlangte einmal wieder viel von den Helfern. Ein Thema was man sehr stark unterschätzt.
Als Material haben wir Garapa - glatt gehobelt - ausgesucht. Glatt deswegen,weil hier die Spließbildung viel weniger auftritt als bei den Fein- oder Grobprofilen. Rutschiger ist es deswegen nicht.
Wichtig bei dieser Arbeit ist vorallem vernünftiges Werkzeug, sehr viele Akku-Schrauber bzw. Reserve-Akkus, gute und viele Bohrer und sehr gute Spanngurte (4-5 Stück). Was auch von Vorteil ist, wenn man sich eine Bohrschablone anfertig. Wir haben ca. 800 Schrauben verarbeitet.
Wir haben uns auf eine schwimende Konstruktion auf Splitt mit Waschbetonbplatten entschieden. Als Gefälle haben wir 1-2% gewählt. Die Randsteine wurden schon vorher einmal gesetzt und bilden nun die Einfassung.
Zeichnungen der Terrasse:
Draufsicht (Zeichnung 1)
Auflagepunkte (Zeichnung 2)
Schnitt (Zeichnung 3)









Beim Garagenanbau handelt es sich um einen selbst konstruierten Anbau, der auf dem Holzständerprinzip basiert. (Baupläne unten). In den nachfolgenden Bildern kann man den Ablauf sehen.
Fragen zum Projekt oder zu den Plänen einfach per Mail an mich.
Zeichnungen des Garagenanbaus:
Bauplan komplett (8Seiten 5MB) (Zeichnung 1)













Fertige Ansichten



Hinweis: Weitere Bilder sind in der Bildergalerie.